Vicelinviertel in Neumünster

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KAY KONRAD
»WASSERFESTE«

10. Oktober - 1. November 2014
MI-SA: jeweils 15-18 Uhr
und nach Vereinbarung
Eintritt frei.

Finissage: 1. November 2014
15-18 Uhr

»Wasserfeste«-Finissage mit Kaffee, Kuchen und Musik

Da könnte es draußen schütten und stürmen, die Gäste drinnen werden trocken bleiben - zur Finissage der Ausstellung »Wasserfeste« von Kay Konrad lädt die Bürgergalerie am kommenden Samstag-Nachmittag in ihre Räume in der Esplanade ein. Um 15 Uhr geht’s los. Der Künstler wird selbst anwesend sein, um Fragen zu seinen Bildern zu beantworten oder sich über seine Kunst auszutauschen. Als Gast wird der Multi-Instrumentalist Nis Jesse dabei sein und Lieder aus aller Welt mitbringt. Dazu gibt’s Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt ist frei.


Kay Konrad
Wasserfeste
Acryl-Bilder

Wasserfeste kann man feiern, aber auch malen. Letzteres macht Kay Konrad, wenn er etwa Badeleben per Malerei festhält. Der bei Oldenburg in Holstein lebende Künstler zeigt vom 10. Oktober bis 1. November seine Ausstellung »Wasserfeste« in der Bürgergalerie.
Konrad, 1952 (»im Jahr des Wasserdrachens«) in Lensahn im Ostholsteinischen geboren, entschied sich 1973 während seines Studiums der Kunst-Pädagogik in Berlin, sein Leben malend zu verbringen. Er erlernte altmeisterliche Mal-Techniken in Wien und wandte sich bald den schneller trocknenden, wasserlöslichen Gouache-Farben zu, die sich zudem auf Reisen sehr bewährten. In den 1990er Jahren kamen Acryl-Farben hinzu, als Kay Konrad an einem Ort sesshaft wurde, an dem er auch größere Formate malen konnte.
Er sieht sich als »ein Wanderer zwischen den Welten« und sucht nach der verloren gegangenen Einheit von Mensch und Natur, nach einer Hintertür ins Paradies. Als Reisender ist er viel in der Welt herum gekommen und eingetaucht in fremde Kulturen. So lebte er zwei Jahre in Brasilien, davon drei Monate in einem Atelier mitten im Urwald. Seit er zu seinen Wurzeln in Ostholstein zurückkehrte, sucht er die Poesie im Alltäglichen mit den Mitteln der Malerei zu beschreiben.
»Ich male, was ich empfinde«, beschreibt Kay Konrad seine künstlerische Herangehensweise. Häufig entstehen erste Entwürfe neuer Bilder in seinem Kopf, um sich dann Stück für Stück zu entwickeln. »Bilder sind wie Früchte, die reifen«, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen. Dabei ist er auch mit der Staffelei in die Natur unterwegs.
Insgesamt 34 Bilder, allesamt Acryl-Bilder, stellt Kay Konrad in der Bürgergalerie aus. Neben den Motiven rund um's Wasser sind Landschaften und Naturbilder zu sehen. Er lebt vom Verkauf seiner Bilder, hat aber auch schon Kinderbücher »gemacht«, wobei er sich nicht als Illustrator sieht, sondern als Künstler, der Bilder zur Geschichte beisteuert.

Kay Konrads Lebensmotto: »Always look at the bright side of life«.
Kay Konrad: »Ich will die wunderbare, kostbare Welt malen. Die lauen Mondnächte im Sommer, die Zeit vor Sonnenaufgang, die Fähigkeit zum Staunen entfachen, den Weg des Herzens aufsperren, Plätze und Landschaften zu einem kontemplativen Ort machen. Ich will die Menschen mitnehmen in die Welt der Kindheit und Märchen, in eine vegetative Natur in der das Elementare Gestalt annimmt, wo Feen und Elfen und Einhörner sein dürfen«.

www.kaykonrad.de


Kay Konrad»freischwimmen«
 

Autoren-Lesung mit S.F. Ahrens
»Mutterstadt«

25. November 2014
DI: 29 Uhr
Eintritt: 5 €

S.F. Ahrens legt mit »Mutterstadt« den dritten Band der der »Flugblätter Lyrik« vor. Bezieht »Worte im Gehen« seine literarische Kraft und Bildersprache noch ganz aus der Begegnung mit der Natur, öffnen sich schon in »Septemberkarst« aus der Natur heraus erste Blicke auf den Menschen.
Mit »Mutterstadt« betritt S.F. Ahrens nun die Stadt. Im Auge des Autors erscheint sie als ein Ort verdichteter Menschlichkeit. Ahrens Lyrik fixiert Szenen und Momentes des Alltags. Die Gedichte leben nahe an und mit dem Menschen, begleiten seine urbane Bewegung und seine Suche nach Halt.
»Das Netz aus Straßenschluchten / hält ihn zusammen«, ist zu zu lesen, doch auch: »Der gemeinsame Rhythmus / im Nebeneinander der großen Stadt / nährt fremd«. Ahrens »Flugblätter«-Dreiklang, den »Mutterstadt« beschließt, ist ein literarischer Zeitkommentar, ein Spiegel für den heutigen Menschen auf der Suche.

S.F. Ahrens
geboren 1969 in Karlsruhe
Nach der Veröffentlichung von Lyrik in Privatdrucken und Zeitschrifgen erschien 2011 mit »Worte im Gehen« der erste Band seiner »Flugblätter Lyrik«-Trilogie. 2012 folgte mit »Septemberkarst« der zweite.

»Zwei kleine, aber feine Lyrik-Publikationen.«
Hansgeorg Schmidt-Bergmann in: Allemende No. 89, Juli 2012


Bürgergalerie e.V. - Esplande 20 - 24534 Neumünster - Tel. (04321) 556 29 48


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»badesteg«


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Kay Konrad in der Bürgergalerie

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»one of these nights«

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